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Ausstellungen

Blaues Gold

Eine Inszenierung von Wasser im Gasometer Oberhausen

Mit trügerischer Selbstverständlichkeit drehen wir jeden Tag den Hahn auf. Schon fließt Wasser so lange und so viel wir wollen. Tatsächlich aber ist Wasser ein kostbares und knappes Gut, wertvoller als Öl. „Blaues Gold“ war entsprechend der Titel einer Inszenierung zum Thema Wasser im Gasometer Oberhausen. Ganz und gar nicht trocken, sondern spektakulär und sinnlich wurde das Element im ehemaligen Gasspeicher in Szene gesetzt.

Zunächst gingen die Besucher von „Blaues Gold“ regelrecht durch die Wüste. Ganze 833 Tonnen feinster, staubtrockener Sand bedeckte zentimeterdick den Boden des Gasometers. Die Exponate – darunter ein Wasserwerfer – waren in dieser kleinen Wüste verteilt, wollten erst entdeckt werden. Als Vitrinen für kleinere Objekte dienten umgebaute Regensammelbehälter, die aufgeschnitten und von innen beleuchtet worden waren.

In der nächsten Ebene wähnte man sich auf dem richtigen Weg zum „Blauen Gold“. In der Klang- und Videoinstallation von Paul Schütze floss das Wasser auf 22 Projektionsflächen nach oben, deutete die Richtung zum spektakulären Höhepunkt der Ausstellung, einem 50 Meter hohen, effektvoll beleuchteten Wasserkegel.

Mitten in einem 400 m² großen See stand dieser riesige Kegel, 7500 Liter Wasser waren hier permanent im Umlauf, flossen an der Außenhaut des Objekts herunter. Zusammen mit einer spektakulären Licht- und Klanginszenierung wurde das Wasser sinnlich erlebbar – ohne dabei nass zu werden.

Idee: Ian Ritchie
Ausstellungsleiter & Kurator: Wolfgang Volz