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Ausstellungen

Wind der Hoffnung

2004

Das Abenteuer der Ballonfahrt im Gasometer Oberhausen

So hatte Bertrand Piccard seinen Breitling Orbiter III selbst auch noch nicht gesehen: In voller Größe hing der riesige, silbrig schimmernde Ballon 2004 erstmals in einem Gebäude. 55 Meter hoch, mit einem Durchmesser von 32 Metern und effektvoll angestrahlt. Mit einem Ballon wie diesem war 1999 dem Schweizer Piccard und seinem britischen Co-Piloten Brian Jones das gelungen, was zuvor niemand geschafft hatte: Sie fuhren nonstop einmal um die Erde. In 19 Tagen legten sie dafür 40.813 Kilometer zurück. „Der Wind der Hoffnung“ erzählte im Gasometer Oberhausen die abenteuerliche Geschichte der Weltumrundung mit dem Ballon.

Jahrelange Vorbereitung und Fehlschläge waren dem Rekord vorausgegangen. Erst mit dem Breitling Orbiter III gelang Piccard schließlich das große Abenteuer. „Wind der Hoffnung“ dokumentierte die Vorbereitungen und die Reise. Faszinierende Bilder und Filme, Gegenstände und Instrumente der Piloten gaben spannende Einblicke in den abenteuerlichen Alltag in einer Ballonkapsel. Genau 477 Stunden und 47 Minuten verbrachten Piccard und Jones darin. Auch die Kapsel des Breitling Orbiter II konnte im Gasometer besichtigt werden.

Glänzender Höhepunkt war aber die gigantische Ballonhülle. Gepaart mit einer Licht- und Klanginszenierung von Uwe Giebeler, start.design, gewann der Ballon im 110 Meter hohen Luftraum des Gasometers noch mehr an Faszination. Und wer mit dem gläsernen Panoramaaufzug daran vorbeifuhr, konnte davon träumen, mit dem Ballon die Welt zu entdecken.

Kurator: Wolfgang Volz