Aktuelles

Sanierungspause

Derzeit ist der Gasometer Oberhausen wegen dringend notwendiger Sanierungen geschlossen.
Die nächste große Ausstellung ist für Frühjahr 2021 geplant.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Gasometer-Baustellentagebuch

Noch bis zum Frühjahr 2021 bleibt der Gasometer für den Publikumsverkehr geschlossen. Das bedeutet aber nicht, dass vor Ort nichts passiert. Das Gasometer-Baustellentagebuch gibt den aktuellen Stand der Sanierungsmaßnahmen wieder und zeigt die kleinen und großen Schritte auf dem Weg zur Wiedereröffnung.

Hier geht es zum Baustellentagebuch

Der Gasometer in 3D

Der Blick durch eine 3D-Brille zeigt den Gasometer und die möglichen Punkte der Interaktion.
Obwohl der Gasometer gerade für den Publikumsverkehr geschlossen ist, gibt es eine Möglichkeit, sich den ehemaligen Gasspeicher und seine ursprüngliche Funktionsweise anzuschauen – und zwar virtuell. Die Schüler des Projektkurses Sozialwissenschaften des Heinrich-Heine-Gymnasiums haben im vergangenen Jahr mit Unterstützung von Zeitzeugen und des Gasometer-Teams eine virtuelle 360-Grad-3D-Begehung des Gasometers erstellt. Diese kann unter hhg-ob.org/gasometer aufgerufen werden. Auf einem Smartphone und in Kombination mit einer VR-Brille, lassen sich die Szenen zudem als 3D-Simulation darstellen.

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25 Jahre Ausstellungshalle, 16 außergewöhnliche Ausstellungen – ein dreiminütiger Rückblick

Der Gasometer Oberhausen blickt auf 25 bewegte Jahre als Europas höchste Ausstellungshalle mit 16 Ausstellungen und über acht Millionen Besuchern zurück. Bereits mit der Eröffnung der ersten Ausstellung „Feuer und Flamme“ am 22. Juli 1994 machte sich der gigantische Gasspeicher als „Kathedrale der Industriekultur“ einen Namen. Von dem einmaligen Raumerlebnis ließen sich viele international renommierte Künstler inspirieren, darunter auch Christo, der den Gasometer gleich zweimal für seine Installationen „The Wall“ (1999) und „Big Air Package“ (2013) nutzte. Als echte Zuschauermagnete entwickelten sich die Ausstellungen „Sternstunden“ (2009/10), „Wunder der Natur“ (2016/17) und „Der Berg ruft“ (2018/19). Einen vollständigen Überblick über alle 16 Ausstellungen der vergangenen 25 Jahre gibt das folgende Video.

Nachruf Hildegard Matthäus

Eine traurige Nachricht erreichte die Gasometer Oberhausen GmbH: Anfang März verstarb im Alter von 85 Jahren die Kulturpolitikerin Hildegard Matthäus. Ihr ist es maßgeblich zu verdanken, dass der Gasometer zu Beginn der 1990er Jahre nicht abgerissen, sondern zur Kulturstätte umgebaut wurde. Unvergessen bleibt ihr Auftritt im Gasometerkostüm, als es in der entscheidenden Ratssitzung 1993 um den Erhalt oder Abriss des Gasometers ging.
Bis zuletzt engagierte sich die langjährige kulturpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion im Beirat der Gasometer Oberhausen GmbH. „Wir haben Hildegard Matthäus viel zu verdanken“, erklärt Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH. „Sie wirkte aktiv bei der Realisierung der ersten Ausstellung „Feuer und Flamme“ mit, und damit bei der Ausstellung, die für den Gasometer den Durchbruch zur Ausstellungshalle bedeutete. Hildegard Matthäus wird uns immer in Erinnerung bleiben.“

Industriekultur zum Ausmalen

Ausmalvorlage des Maxiparks Hamm mit zwei Buntstiften.
Für kleine und große Künstlerinnen und Künstler bietet die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) ab sofort an jedem Schultag eine neue Ausmalvorlage zu einem Industriekultur-Standort zum Download an. Den Anfang macht der Maxipark Hamm. Der Gasometer wird ebenfalls unter den Vorlagen mit dabei sein. Kleine und große Zeichner, Maler und Illustratoren können dann, parallel zu den aktuellen Sanierungsarbeiten, neue Farbtöne und Designs austesten und den Gasometer in neuem „Glanz“ erstrahlen lassen. Die ausgemalten Bilder können per Mail an industriekultur@ruhr-tourismus.de gesendet oder auf Instagram @ruhrtourismus hochgeladen und mit dem Hashtag #KULTRUHR verlinkt werden. Unter allen Einsendungen wird wöchentlich ein Bastel- und Kreativpaket verlost. Für ältere Kinder gibt es noch eine Powerbank dazu. Die Malvorlagen wurden von bekannten Zeichnern und Karikaturisten wie Jörg Hilbert (Ritter Rost), Thomas Plaßmann (u.a. NRZ, Spiegel Online), Jacques Tilly (Zeichner und Wagenbauer) sowie Ranja Ristea-Makdisi (Agentur Raum-X, KultRuhr-Illustratorin) erstellt. Neben den Vorlagen bietet die RTG-Webseite zusätzliche, kindgerecht aufbereitete Informationen zum jeweiligen Industrie-Standort. Es werden wichtige Fragen geklärt, unter anderem, warum es Zechen, Gasometer und Hebewerke heute noch gibt und wie sich ihre Aufgaben im Laufe der Zeit verändert haben.

Infos und Ausmalbilder: www.industriekultur.ruhr