Aktuelles

Termine

Veranstaltungskalender Gasometer Oberhausen

  • 25. Juni

    EXTRASCHICHT 2022

    Der Gasometer Oberhausen öffnet zur Extraschicht am 25. Juni 2022 von 17.00 bis 1.00 Uhr die aktuelle Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“. Stündlich finden zwischen 18 und 0 Uhr öffentliche Führungen durch die Ausstellung statt. Ebenfalls im stündlichen Rhythmus von 18 bis 23 Uhr spielt das JugendJazzOrchester NRW auf dem Außengelände. Im Inneren gibt die Percussiongruppe „Beats N Noises“ den Ton an. Das Ensemble aus Köln bietet stündlich von 17.30 – 23.30 Uhr eine Allround-Show für Ohren und Augen. Unter der gigantischen Erdkugel erobert der satte Sound des Lebens den Gasometer. Ölfässer, Besen und Autoteile, die Instrumente kommen aus der Welt der Musik, der Industrie oder aus dem Alltag. So schaffen „Beats and Noises“ neue Klang-Ereignisse, kombiniert mit dem Highlight der aktuellen Gasometer-Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“.

    Die personalisierten Tickets, mit denen Besucher/innen sich bei den 43 Spielorten der Extraschicht ein und auschecken müssen, kosten 17 Euro bzw. ermäßigt, für Schüler, Studenten, Auszubildende, Leistende des Bundesfreiwilligendienstes und des freiwilligen Wehrdienstes, FSJ-/ FÖJ- Leistende, Erwerbslose, Sozialhilfe- oder ALG II-Empfänger, 14 Euro. Der Nachweis ist am Veranstaltungstag mitzuführen. Kinder unter 6 Jahren erhalten weiterhin freien Eintritt, aber auch sie brauchen ein kostenfreies personalisiertes Onlineticket. RUHR.TOPCARD-Inhaber erhalten das VVK-Ticket mit 8,50 Euro zum halben Preis. Im Preis enthalten sind die kostenlose Nutzung der Shuttles und die freie Hin- und Rückfahrt mit Verbund-Verkehrsmitteln (2. Klasse) im Tarifraum des VRR und der Tarifgemeinschaft Ruhr-Lippe (am 25. Juni und bis 7 Uhr am Folgetag) sowie der Rabatt für ein Mietrad von metropolradruhr. Was noch wichtig ist: Es wird keinen Ticketverkauf an den Spielorten wie dem Gasometer am Veranstaltungtag geben.

  • 21. September

    Science Slam: Bühne frei für die Wissenschaft

    Beim Science Slam erklären junge Wissenschaftler/innen anschaulich, mitreißend und unterhaltsam ihre aktuellen Forschungsprojekte. 10 Minuten haben sie für diese Projektvorstellung der anderen Art Zeit. So wird Teilchenphysik, Molekularbiologie oder Linguistik zum faszinierenden Bühnenprogramm, bei dem Spaß und Unterhaltung großgeschrieben wird. Der Gasometer Oberhausen bietet mit der aktuellen Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ den passenden Rahmen. Direkt unter der gigantischen Erdskulptur treten die Science Slammer in den kreativen Wettstreit. Publikum und Jury entscheiden, wer den Slam gewinnt. Die Themenwahl ist frei aus jedem Forschungsbereich, aus jedem Fach, von jeder Hochschule – das Publikum erwartet ein buntes Infotainment-Programm.

    „Junge Forscher/innen bedauern oft, dass sie ihren wissenschaftlichen Enthusiasmus mit kaum jemandem teilen können. Beim Science Slam haben sie mal die Chance auf ein größeres Publikum - auch wenn sie vielleicht noch keinen wissenschaftlichen Durchbruch erreicht haben“, erklärt die Organisatorin Julia Offe die Idee. „Und die Zuschauer/innen bekommen Wissenschaft auf Augenhöhe serviert von jemandem, der sich für sein oder ihr Thema begeistert und es verständlich präsentiert“.

    Der Gasometer Oberhausen ist zum dritten Mal Austragungsort des Wissenschafts-Wettbewerbs. „Wissenschaft braucht eine Plattform und wir freuen uns, mit dem Gasometer Oberhausen, diese bereitstellen zu können. Die aktuelle Ausstellung zeigt deutlich, dass wir die Wissenschaft brauchen, um unser Paradies zu erhalten. Dabei kommt es ganz entscheidend auf die Art der Vermittlung von Wissenschaft und Forschung an“, definiert Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH, die Gemeinsamkeiten.

    Im Anschluss an die wissenschaftlichen Exkurse gibt es die Gelegenheit, die aktuelle Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ zu besuchen und die Panoramaaussicht mit Blick über das abendliche Ruhrgebiet zu genießen. Der Gasometer bleibt an diesem Abend bis 23 Uhr geöffnet.

    Einlass 18:30 Uhr - Start der Veranstaltung 19:30 Uhr
    Eintritt 20 Euro, ermäßigt 17 Euro
    Eintrittskarten sind im Vorfeld an der Gasometer-Kasse oder hier im ONLINE-TICKET-SHOPerhältlich.

  • 24. August

    Klimavortrag Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker: Wie können wir guten Klimaschutz mit hohem Wohlstand kombinieren?

    Außenpolitik, neue Ökonomie, neue Aufklärung – die Klimakrise nötigt zum Handeln Doch welche Optionen stehen derzeit noch zur Wahl und wie steht es um deren Durchführbarkeit? Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker spricht am 24. August im Gasometer Oberhausen über unser Klima, die Globalisierung und die Rolle der Politik.
    Die bisherige Bilanz von Weizsäckers in Sachen Klimaschutz fällt ernüchternd aus: „Auf Welt-Ebene muss man die Erfahrungen der letzten zehn Jahre in dem Satz zusammenfassen: So reicht es einfach nicht!“ Wie der Klima-Herausforderung zu begegnen ist, und welche Vorschläge Erfolg versprechen, erfahren die Zuhörer am 24. August um 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr.
    Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit, die aktuelle Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ zu besuchen und die Panoramaaussicht mit Blick über das abendliche Ruhrgebiet zu genießen. Der Gasometer bleibt an diesem Abend bis 23 Uhr geöffnet.

    Eintritt 20 Euro, ermäßigt 17 Euro
    Eintrittskarten sind im Vorfeld an der Gasometer-Kasse oder hier im ONLINE-TICKET-SHOPerhältlich.

  • 17. August

    Klimavortrag von Wettermann Sven Plöger - AUSVERKAUFT

    Mit vielen faszinierenden Bildern und unterhaltsamen Geschichten nimmt der Diplom-Meteorologe und Wettermoderator Sven Plöger die Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch unser globales Wettersystem und beantwortet am 17. August 2022 im Gasometer Oberhausen wichtige Fragen der aktuellen Klimadiskussion.

    Dürre, Hitze, Starkregen und Hochwasserkatastrophen wie zuletzt im Sommer 2021 nehmen zu. Der Klimawandel findet hier und jetzt statt, und die Wetterveränderungen sind deutlich spürbar. Jemand, der jeden Tag mit diesen Phänomenen konfrontiert wird, ist der Diplom-Meteorologe und Wettermoderator Sven Plöger.

    Seit über 20 Jahren steht er vor der Kamera und moderiert unter anderem die Sendung „Wetter vor acht“ vor der Tagesschau. An den derzeit sehr intensiv geführten Auseinandersetzungen zum Thema Klimawandel beteiligt sich Sven Plöger immer wieder als kompetenter Experte in zahlreichen Talk-Runden und großen TV-Shows.

    Die beeindruckende gigantische Erdskulptur im Gasometer Oberhausen, das Highlight der aktuellen Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ bietet die perfekte Kulisse für den unterhaltsamen wie fundierten Vortrag. „Zieht euch warm an, es wird heiß!“. Darin zeigt Plöger die globalen Zusammenhänge des Klimawandels auf und verdeutlicht, welche Konsequenzen daraus für jeden einzelnen vor der eignen Haustür entstehen.

    „Es wird immer mehr Menschen klar, dass gegensteuert werden muss. Und dies ist notwendig, insbesondere in Zeiten, wo die Coronapandemie die Klimadiskussion zuweilen verdeckt,“ erklärt Plöger. Er zieht in seinem Vortrag Parallelen beider Krisen und geht der Frage nach, ob man aus der Pandemie vielleicht sogar einen Nutzen ziehen und aus ihr für den Umgang mit dem Klimawandel etwas lernen kann.
    Plöger sieht sich dabei als Aufklärer, nicht als Ankläger. „Erst wenn die Kommunikation zwischen Wissenschaft, Politik, Medien und dem Bürger vernünftig läuft und Unwissen und Halbwissen durch Wissen ersetzt wird, können wir zügig vorankommen. Der gesunde - und damit weder der naive noch der apokalyptische – Blick auf die Möglichkeiten in der Zukunft sind der Leitfaden in seinem Vortrag im Gasometer Oberhausen.“

    Der Vortrag von Sven Plöger ist Teil einer Vortragsreihe anlässlich der aktuellen Gasometer-Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“. Weitere Themen und Termine werden in Kürze bekannt gegeben.

    Eintrittskarten sind an der Gasometer-Kasse oder hier im Online-Shop erhältlich. Eintrittspreise 20 EUR, reduziert 17 EUR; Termin: 17.08.2022; Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr

    Der Besuch der aktuellen Ausstellung, „Das zerbrechliche Paradies“ im Anschluss an den Vortrag und ein Abstecher auf die Panoramaplattform auf dem Dach des Gasometers mit Blick über das abendliche Ruhrgebiet sind im Eintrittspreis inbegriffen.

    Foto: Sebastian Knoth

  • 22. Juni

    „Die größte Arktisexpedition aller Zeiten“ - im Gasometer Oberhausen

    Es ist die größte Arktisexpedition, die Menschen je unternommen haben: Im September 2019 startete das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ von Bremerhaven in die Kälte und Schwärze der Polarnacht. Sie fror an einer Eisscholle fest – und ein Jahr lang ließen sich Forscherinnen und Forscher mit ihr durch den arktischen Ozean treiben. Ein riesiger logistischer Aufwand mit insgesamt 500 Polarfahrern/innen aus 20 Ländern und von 90 Organisationen, verteilt auf fünf Etappen, angeführt vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Es war eine Fahrt der Superlative – die so viele Erkenntnisse über diesen entlegenen Teil der Erde gebracht hat wie keine Expedition zuvor. Durch diese wissen wir heute viel mehr über die Arktis, dem Epizentrum des Klimawandels. Denn das war das Ziel der Forschungsreise: zu verstehen, was in der Arktis passiert – und wie es sich auf den Rest der Erde auswirkt.

    Drei Expeditionsteilnehmer/innen werden sich auf Einladung des Magazins GEO im Gasometer Oberhausen gemeinsam mit den Besuchern noch einmal auf das Abenteuer begeben: Expeditionsleiter Markus Rex, Fotografin Esther Horvath und GEO-Reporterin Marlene Göring. Sie erzählen von den Stürmen, die das Forschungscamp verwüsteten. Von der ewigen Dunkelheit im Winter und dem brechenden Eis unter den Füßen im Sommer. Von der ständigen Gefahr durch Eisbären und der schwierigen Versorgung über ein ganzes Jahr. Und wie man es aushält, so lange auf engstem Raum – und an einem der lebensfeindlichsten Orte der Erde.

    Begleitet wird die Veranstaltung von Fotos, Videos und Illustrationen, die vorher nie zusammen gezeigt wurden. Die gigantische Erdkugel, das Highlight der aktuellen Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“, dient dabei als perfekte Kulisse. Die GEO-Reporterin Marlene Göring ist auf die Themen Natur und Nachhaltigkeit spezialisiert. Sie war als einzige deutsche Autorin an Bord der „Polarstern“ und hat in verschiedenen Magazinen über die Expedition berichtet. Esther Horvath ist Fotografin und eine Kennerin der arktischen Regionen. Sie war schon oft auf Forschungsschiffen. Für ihr Foto von zwei Eisbären unterhalb der „Polarstern“ gewann sie den renommierten World Press Photo Award in der Kategorie Umwelt/Einzelbild. Der Physiker und Polarforscher Markus Rex hat die MOSAiC-Expedition initiiert und geleitet. Er führt die Sektion Atmosphärenphysik des Alfred-Wegener-Instituts und ist Professor an der Universität Potsdam. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt auf den Klimasystemen der Polargebiete und der Erforschung der Ozonschicht.

    Der Besuch der aktuellen Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Anschluss an den Vortrag und ein Abstecher auf die Panoramaplattform auf dem Dach des Gasometers mit Blick über das abendliche Ruhrgebiet sind im Eintrittspreis inbegriffen. Der Gasometer ist an diesem Abend bis 23 Uhr geöffnet. Einlass ist ab 18:30 Uhr, die Veranstaltung startet um 19:30 Uhr.

    Eintritt: 20 Euro, ermäßigt 17 Euro - ZUM ONLINE TICKETSHOP

    Ermäßigungen:
    Schüler/innen, Studenten/innen, Rentner/innen oder Personen über 65 Jahre, Schwerbehinderte, Arbeitslose, Bundesfreiwilligendienstleistende oder Absolventen "Freiwilliges Soziales Jahr" und Menschen mit Sozialhilfebezug sind berechtigt, ein ermäßigtes Ticket zu beziehen. Ein entsprechender Nachweis ist beim Einlass in den Gasometer vorzuzeigen.
    Bereits ermäßigte Tickets können nicht weiter ermäßigt werden
    Online-Tickets weichen aufgrund der Vorverkaufsgebühr geringfügig von unseren Kassenpreisen ab, berechtigen aber zum bevorzugten Eintritt.

    Fotos Copyright: Alfred-Wegener-Institut / Esther Horvath

  • 02. Juni

    „Raumschiff Erde“ – Astronaut Alexander Gerst am 2. Juni zu Gast im Gasometer - AUSVERKAUFT

    Nahtlos reiht sich Alexander Gerst in die Geschichte berühmter Weltraumreisender wie Juri Gagari oder Neil Armstrong ein. Allen gemein: Sie konnten aus der Ferne auf den eigenen Planeten – das „Raumschiff Erde“ – blicken. Dieses erhabene Gefühl stellt sich auch unter der im 100 Meter hohen Raum schwebenden riesigen Erdkugel der Schau „Das zerbrechliche Paradies“ sofort ein.

    Und genau dort berichtet der ESA-Astronaut Alexander Gerst am 2. Juni über die unendlichen Weiten des Weltalls, die aktuellen Herausforderungen der Weltraumforschung sowie den Alltag auf der ISS. In seinem Vortrag „Über unsere Horizonte - warum wir den Weltraum erforschen“ greift er auf Erlebtes aus seinen eigenen Flügen zurück und lässt die Zuschauer/innen an seinen persönlichen Erfahrungen als Astronaut teilhaben. Der studierte Geophysiker und Geowissenschaftler berichtet von seiner Mission an Bord der internationalen Raumstation (ISS), über Forschung im Weltraum zu Themen wie Alzheimer, Klimawandel-resistente Nutzpflanzen oder die Optimierung von Beton. Oftmals werden neue Technologien in der Schwerelosigkeit des Weltalls getestet – so kommt dann auch mal ein Schmelzofen ins All.
    Einleitend spricht Nils Sparwasser, Abteilungsleiter beim DLR, zum Thema „Faszination Erdbeobachtung“. Das Earth Observation Center des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sammelt und analysiert unzählige Datensätze zum Zustand unserer Erde. Die Aufnahmen der Erdbeobachtungssatelliten fungieren dabei auch als wertvolle Zeitdokumente für künftige Generationen und helfen, das komplexe Ökosystem unserer Erde zu verstehen.

    Verlosung von Frei-Tickets

    Der Gasometer Oberhausen und die ESA laden zwei Schulklassen ab der Jahrgangsstufe 6 zum Besuch der Abendveranstaltung am 2. Juni ein! Was dafür gemacht werden muss? Nicht viel: Einfach die Lehrerin / den Lehrer bis zum 15.05.2022 eine Mail an info@gasometer.de – Betreff „Warum wir den Weltraum erforschen“ – schicken lassen und fest die Daumen drücken. Mit etwas Glück ziehen wir eure Klasse dann aus der großen Lostrommel.

    Informationen zur Veranstaltung

    Alexander Gerst:
    „Über unsere Horizonte - warum wir den Weltraum erforschen“

    1. Juni 2022
      Einlass 18:30 Uhr - Start 19:30 Uhr
      Eintritt 20 Euro, ermäßigt 17 Euro

    Der Besuch der aktuellen Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Anschluss an den Vortrag und ein Abstecher auf die Panoramaplattform auf dem Dach des Gasometers mit Blick über das abendliche Ruhrgebiet sind im Eintrittspreis inbegriffen.

    Tickets sind an der Gasometer-Kasse sowie über den Online Ticket-Shop erhältlich. Online-Tickets weichen aufgrund der Vorverkaufsgebühr geringfügig von unseren Kassenpreisen ab, berechtigen aber zum bevorzugten Eintritt.

    Bildnachweis: Alexander Gerst © ESA

Weitere Veranstaltungen sind derzeit in der Planung.

Neuheiten

Aktuelle Meldungen rund um den Gasometer und die aktuelle Ausstellung.

Aushilfen gesucht

Ein AHnd hält ein Schild mit dem Text: We are hiring. Im Hintergrund ist der unscharfe Gasometer zu sehen.
Montage/Foto: pixabay/Dirk Böttger, Gasometer Oberhausen GmbH

Für den laufenden Ausstellungsbetrieb sucht die Gasometer Oberhausen GmbH

Werkstudenten/innen
als
Aufsichten/Kassenkräfte/Schichtleitungen.

Sie sorgen für den reibungslosen Ausstellungsablauf und sind während des Ausstellungsbetriebes als Ansprechpartner für unsere Besucher da.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und uns beim Gelingen der Ausstellung helfen wollen, dann senden Sie bitte per E-Mail kurzfristig Ihre Kurz-Bewerbung mit Lebenslauf an:

Gasometer Oberhausen GmbH
z.Hd. Herrn Thomas Jung
Arenastraße 11
46047 Oberhausen

Tel. +49 208 85037-37

jung@gasometer.de

Weitere Informationen zum Gasometer Oberhausen und den bisherigen Ausstellungen finden Sie unter hier auf dieser Webseite.

Auf in die Gasometer-Schule mit Prof. Dr. Eckart von Hirschhausen!

Foto: Dirk Böttger, Gasometer Oberhausen GmbH

Nein, Prof. Dr. Eckart von Hirschhausen hat nicht auf Lehramt umgeschult – aber als studierter Mediziner und Wissenschaftsjournalist hat er einen guten Einblick in das Zusammenspiel von Klimakrise und menschlicher Gesundheit.

Und genau mit diesem Fokus führte von Hirschhausen heute Oberstufenschüler*innen durch die aktuelle Ausstellung im Oberhausener Gasometer. Dabei sprach er in seiner entspannt offenen Art wichtige Themen wie weltweite Zusammenhänge, die Klimakrise und deren Auswirkungen auf den Menschen an. Dass er als Ort die aktuelle Schau „Das zerbrechliche Paradies“ gewählt hat, ist natürlich kein Zufall: „Wir brauchen Ausstellungen wie diese, die auf emotionaler Ebene die wissenschaftlichen Fakten vermitteln“, erklärt Prof. Dr. Eckart von Hirschhausen.

Eine solche Verbindung von Daten und Emotionen schafft der Gasometer mit eindringlichen Bildern, bewegenden Filmaufnahmen und – nicht zuletzt – anhand der im 100 Meter hohen Raum schwebenden gigantischen Erdkugel. Für Kinder und Jugendliche bietet „Das zerbrechliche Paradies“ sogar spezielle Führungen an. Zusätzlich plant von Hirschhausen, das im Rahmen seiner Besuche im Gasometer erstellte Material für die freie Nutzung im Schulunterricht aufzubereiten.

Und wir alle können aktiv zur Rettung unseres Planeten beitragen, ist sich Prof. Dr. Eckart von Hirschhausen sicher: „Jeder kennt jemanden der etwas bewegen kann. Es geht darum Teil der Lösung zu sein“. Er selbst hat im März 2020 seine Stiftung „Gesunde Erde – Gesunde Menschen“ gegründet. Sie veranschaulicht, welche massive gesundheitliche Gefahren die Klimakrise bringt, denn „Die Klimakrise ist die größte Gesundheitskrise der Menschheit“, so von Hirschhausen.

Impressionen vom evo-Familienfest

Vergangenen Samstag fand rund um den Gasometer der evo-Familientag statt. Neben Spiel und Spaß für die ganze Familie, informierte die Energieversorgung Oberhausen AG rund um die Themen Energiesparen, Solarenergie und E-Mobilität. Die aktuelle Gasometer Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ konnte besucht werden, und für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt – mit dem Fokus auf regionalen Produkten und Müllvermeidung.

Fotos: Dirk Böttger

Karten für "Emscher-Moment" zu gewinnen

Die #Emschergenossenschaft lädt am Abend des 6. Mai ab 18:30 Uhr zu einem ganz besonderen Emscher-Moment in den Gasometer Oberhausen ein. Auf dem Programm stehen Führungen durch die aktuelle Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“, ein spannender Vortrag von Dr. Frauke Fischer zum Thema Biodiversität und die ein oder andere kulinarische Überraschung.

Der Gasometer verlost für diesen „Emscher-Moment“ 10x2 Freikarten. Dazu einfach eine Mail mit dem Betreff „Emscher-Moment“ und dem eigenen Namen an info@gasometer.de senden. Per Zufallsprinzip werden am 5. Mai aus allen Einsendungen, die bis 12 Uhr eingehen, die Kartengewinner gezogen und per Mail benachrichtigt.

Das Gasometer-Team drückt die Daumen!

Foto: Dirk Böttger, Gasometer Oberhausen GmbH

Nachruf Prof. Klaus Ganser

Prof. Dr. Karl Ganser, der Gründervater des Oberhausener Gasometers, ist verstorben

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Prof. Dr. Karl Ganser, ohne den es heute den Gasometer in Oberhausen nicht mehr gäbe.
Seit seiner Stilllegung im Jahr 1988 stand der ehemalige Scheibengasbehälter ungenutzt und ungewollt auf einer Oberhausener Brache. Die Genehmigung zum Abriss des einst stolzen Bauwerks lag bei der Stadtverwaltung unterschriftsreif vor. Doch Karl Ganser, damals Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung (IBA), gehörte zu den Menschen die mehr sehen, die hinter Problemen Möglichkeiten erkennen und denen es nie an Fantasie und Wagemut fehlte.
Und so begann die Rettung des Gasometers mit einer verrückten Idee Gansers: Eine Ausstellung zur Geschichte des Ruhrgebiets, präsentiert in einem ehemaligen Industriebau. Damit rettete der Ruhrgebiets-Visionär den Gasometer nicht nur vor der Zerstörung, sondern hauchte ihm auch bis heute neues Leben ein. Die „hässliche Dose“ wurde im Rahmen der IBA für 16 Millionen D-Mark zu Europas höchster Ausstellungshalle umgebaut und öffnete mit der spektakulären Schau „Feuer und Flamme“ erstmals ihre Türen für Besucher*innen. Ein fulminanter Erfolg, auf den viele weitere folgten.
Nun ist Karl Ganser am 21. April im Alter von 84 Jahren in seinem Heimatort Breitenthal verstorben. Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin des Gasometers: „Ein wunderbarer Mensch und eine herausragende Persönlichkeit ist von uns gegangen. Karl Ganser war für mich ein steter Wegbegleiter und ein großes Vorbild. Sein wacher Verstand sowie seine Kreativität werden vermisst.“
Karl Ganser selbst sagte einst ganz bescheiden über den Erhalt der Industrie-Kathedrale Gasometer: „Das technische und konstruktive Meisterwerk der Gasspeicherung mit einer beweglichen Scheibe aus dem Jahre 1929, der Scheibengasometer, wurde nach seiner Ausmusterung Anfang der neunziger Jahre noch einmal zur Sensation. Das haben wir dem nordrhein-westfälischen Denkmalschutzgesetz zu verdanken und den Behörden, die über dieses Gesetz wachen.“
Doch eines ist gewiss: In der Hauptsache haben wir den Oberhausener Gasometer Prof. Dr. Karl Ganser, dem "Architekt des neuen Ruhrgebiets", zu verdanken!

evo Familientag rund um den Gasometer am 30. April

Foto: Dirk Böttger
Zu einem aufregenden – und nachhaltigem Tag – für die ganze Familie lädt die Energieversorgung Oberhausen AG (evo) am 30. April 2022, zwischen 10 und 18 Uhr, am Gasometer Oberhausen ein.

Auf dem Plan stehen vielfältige Mitmachangebote von Probebaggern bis Bastelspaß sowie praktische Informationen rund um ein „grüneres“ Zuhause.
Das Fest rund um Oberhausens schönstes Wahrzeichen ist für alle Gäste kostenlos. Kundeninnen der evo und alle Bewohnerinnen der Stadt können das Fest außerdem besonders preiswert mit einem Besuch der Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ kombinieren: Das Einzelticket für den Gasometer kostet am Familientag nämlich nur 5 Euro! Bitte ein Dokument mit dem Wohnsitz an der Kasse vorzeigen.
Wer zudem noch die evo-Card besitzt, kann auch beim Essen und Trinken richtig sparen und sich gratis zwei Wertmarken pro Person am Festeingang abholen. Neben leckerem Essen vom Grill steht auch Vegetarisches und Veganes auf der Speisekarte.
„Wir freuen uns, unseren Familientag nun endlich nachzuholen und drücken fest die Daumen für schönes Wetter“, freut sich Sabine Benter, Leiterin des Kundenservice bei der evo, schon auf das Ereignis. „Es handelt sich beim Familientag nämlich um eine Jubiläumsveranstaltung, die corona-bedingt im letzten Jahr leider ausfallen musste. Es ist schön, dass es jetzt möglich ist, die Veranstaltung nachzuholen. Also, wir freuen uns auf Sie!“
2021 hat die evo 120 Jahre Stromversorgung in Oberhausen und 50-jähriges Bestehen gefeiert.
Alle Informationen zum Fest gibt es unter:
www.evo-energie.de/evo-veranstaltungen/evo-familientag

EarthDay 2022

Erdskulptur im Gasometer. Foto Thomas Wolf
Juri Gagarin, Neil Armstrong und Sigmund Jähn kennen das erhabene Gefühl, auf den eigenen Planeten zu blicken. Diese faszinierende Ansicht ist auch in der Schau „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer möglich – sogar ganz ohne Raumschiff.

Um das breite Spektrum des Umwelt- und Klimaschutzes in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und dauerhafte Veränderungen anzuregen, findet jährlich am 22. April in über 175 Ländern der Internationale Tag der Erde statt. Ein wichtiges Anliegen, welches sich auch in „Das zerbrechliche Paradies“ widerspiegelt, denn die aktuelle Ausstellung im Gasometer dokumentiert in eindringlichen Bildern die Folgen der Klimaerwärmung für unseren Planeten. Das Highlight, die im 100 Meter hohen Raum schwebende Erdkugel, präsentiert eine spektakuläre Reise durch Milliarden von Jahren, globale Zusammenhänge sowie die rasant fortschreitende ökologische Krise unserer Heimat.

Die dramatische Situation beschreibt auch der aktuelle Jahresbericht des EU-Klimawandeldienstes #Copernicus. Demnach war der vergangene Sommer aktuellen Klimadaten zufolge der wärmste in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen. Direkte Folgen waren die Hitzewellen im Mittelmeerraum und die Überschwemmungen in Westeuropa mit alleine 180 Toten in Deutschland.

Insgesamt 13 Projektoren bespielen die 1.256 Quadratmeter große Oberfläche der Erdskulptur mit Visualisierungen von Bergketten, Meeren und Eisflächen, die als 3D-Modelle mit einer Auflösung von 72.000.000 Pixeln auf der Kugel erscheinen. In Form gehalten wird der rund 400 Kilogramm schwere Globus durch im Inneren liegende Seile und Luftdruck. Auf ihm können die Besucher*innen der Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ in brillanter Schärfe die spannende Verwandlung vom Urkontinent zum besiedelten Planeten miterleben.

Ermöglicht wird dies durch die Wissenschaft: Das Earth Observation Center des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat unzählige Datensätze zum Zustand unserer Erde gesammelt und analysiert. Professor Stefan Dech, Direktor am DLR, berichtet: „Unsere Welt ist ein hochkomplexes System: Alles ist seit Millionen von Jahren miteinander verwoben. Aber erst in den letzten fünf Jahrzehnten hat die Geschwindigkeit, mit der der Mensch die Erde verändert, ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht“. Diese rasante Entwicklung dokumentieren tausende Satelliten, die im All ständig unseren Heimatplaneten umkreisen und ihre Messwerte an Empfangsstationen auf der ganzen Welt senden.

So können Spurengase in der Atmosphäre und Schadstofffrachten verfolgt, Ernteprognosen erstellt und Ölverschmutzungen im Meer detektiert werden. Die Aufnahmen der Erdbeobachtungssatelliten fungieren auch als wertvolle Zeitdokumente für künftige Generationen und helfen, das komplexe Ökosystem unserer Erde zu verstehen – wissenschaftlich, aber auch emotional. Nils Sparwasser, Projektleiter beim DLR, dazu: „Für mich ist der Gasometer eine absolut einzigartige Plattform, um auch wissenschaftliche Themen an die Allgemeinheit zu bringen. Denn Wissenschaft ist nicht trocken, Wissenschaft kann schön sein, Wissenschaft ist begeisternd, und Wissenschaft ist vor allem für uns als Gesellschaft überlebensnotwendig. Und das wollen wir in dieser Ausstellung transportieren.“

Klasse! Unterrichtsbegleitendes Programm für Schulen

Die Schülerrallye als App. Foto Dirk Böttger

Spannende Lesungen, abwechslungsreiche Themenführungen und eine neue interaktive Schülerrallye per App – die aktuelle Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ bietet ein abwechslungsreiches Programm an unterrichtsbegleitenden Möglichkeiten.

In der aktuellen Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ gibt es für Schülerinnen und Schüler einiges zu den Themen Klimawandel, Artenvielfalt und Umweltschutz zu entdeckten. Als Leitfäden stehen für die Nachwuchsforscher zwei Schülerrallyes für die Klassen 1 bis 3 sowie 4 bis 6 bereit. Ausgerüstet mit Fragebögen geht es auf eine abenteuerliche Rätselreise durch die aktuelle Ausstellung – eine optimale Ergänzung zu den spannenden Schülerlesungen oder einer individuellen Themenführung.
Bisher konnten die Fragebögen lediglich von der Gasometer-Homepage heruntergeladen und ausgedruckt werden. Nun liegt die Schülerrallye für die Klassen 4 bis 6 auch in digitaler Form vor und kann mithilfe der App Biparcours auf einem Smartphone oder Tablet absolviert werden. Die digitale Lern-App wird von Schulen sowie von außerschulischen Lernorten in Nordrhein-Westfalen genutzt. Neben Fragen und Fakten zur Ausstellung bietet die App interaktive Elemente wie das Erstellen von kreativen Selfies oder lustiger Memes.

Die Anwendung ist denkbar einfach: Dazu lediglich die kostenlose Bildungs-App Biparcours aus dem jeweiligen App-Store des Smartphone/Tablet-Herstellers herunterladen und den QR-Code für die Rallye auf der Webseite des Gasometers einscannen – fertig.

Schülerralley-App-Inhalte
Weitere Informationen und Download: Schülerrallye 4.-6. Klasse für die App Biparcours

Oder den QR-Code Scannen.

Bei der digitalen Schülerrallye und bei der Lesereihe für Schüler*innen handelt es sich um eine Kooperation der Gasometer Oberhausen GmbH mit dem Bildungsbüro der Stadt Oberhausen sowie der Stadtbibliothek Oberhausen.

Das Wahrzeichen leuchtet wieder

Gerade erst hat der Oberhausener Gasometer sein königsblaues Krönchen zurückerhalten, da wird die neue Beleuchtung auch schon wieder ausgeschaltet. Dafür gibt es einen guten Grund: Am 26. März 2022 findet die Earth Hour statt und Wahrzeichen auf der ganzen Welt schalten dazu ihr Licht aus.
Lange war es trist und dunkel am Rhein-Herne-Kanal, doch nun erstrahlt das Oberhausener Wahrzeichen endlich wieder im traditionellen blau-goldenem Glanz. Doch was vertraut aussieht, ist komplett neu: Im Zuge seiner Sanierung erhielt das Industriedenkmal eine moderne, leistungseffizientere LED-Ausstattung, durch die der Energieverbrauch um 32 Prozent verringert werden konnte. Dabei bilden 78 Strahler die beiden oberen Lichtkränze und illuminieren den Treppenturm in „Königsblau“. Ergänzt werden diese durch 20 goldfarbene Leuchtmittel, die die Fassade von allen Seiten ins rechte Licht rücken. Pandemiebedingte Lieferprobleme verzögerten zunächst die Fertigstellung.
„Es war uns wichtig, mit der neuen LED-Beleuchtung nicht nur Energie einzusparen, sondern auch den alten charakteristischen Farbton zu treffen, den viele Oberhausener*innen traditionell mit ihrem Wahrzeichen verbinden“, erklärt Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH. „Insgesamt benötigten wir drei Lichttests, um die Farbtemperatur der Leuchten auf die sanierte und farblich veränderte Fassade des Gasometers abzustimmen.“
Diese neue Beleuchtung ist seit dem 24. März jeden Abend ab der Dämmerung zu sehen. Mit einer wichtigen Ausnahme: Am Samstag werden die Strahler um 20:30 Uhr für eine Stunde abgeschaltet.

Die „Stunde der Erde“
Sie ist die wohl größte friedliche Klimaschutzaktion des Planeten: Bei der vom WWF ins Leben gerufenen Earth Hour schalten Wahrzeichen auf der ganzen Welt das Licht aus. Am 26. März soll die Stunde der Erde dann auch ein gemeinsames Zeichen für Frieden in der Ukraine, in Europa und auf der ganzen Welt setzen.
Mit Blick auf die Klimakrise und unsere Abhängigkeit von fossilen Energien ist das Signal, das von der Earth Hour ausgeht, wichtiger denn je. Unsere Abhängigkeit von urzeitlichen Energien und die daraus entstehenden Folgen für Mensch und Natur dokumentiert die aktuelle Ausstellung im Gasometer Oberhausen. Im Kapitel „Fossile Brennstoffe“ sowie auf der im 100 Meter hohen Luftraum schwebenden Erdskulptur, auf die hochaufgelöste Sattelitendaten des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt projiziert werden, zeigt sich dies besonders deutlich. Doch „Das zerbrechliche Paradies“ vermittelt in beeindruckenden Fotos und Videos auch die Schönheit unseres Planeten und macht durch Umweltprojekte Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Klimabericht: Um das Klima steht es schlecht

Der aktuelle Sachstandsbericht des Weltklimarates (IPCC) zu den Folgen des Klimawandels für Mensch und Natur betont, wie wichtig die Verzahnung von Klima- und Naturschutz ist, und, dass nur noch wenig Zeit zum Handeln bleibt, um den Klimawandel zu mildern.
Laut Klimaabkommen streben die Länder der Welt an, die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Dieses Niveau dürfte laut Weltklimarat in den kommenden 20 Jahren erreicht oder überschritten werden. Auswirkungen, wie die sogenannten Extremwetterereignisse zuletzt im Ahrtal, sind erste Auswirkungen des Klimawandels, die in Zukunft häufiger auftreten und dabei Milliarden Menschen betreffen werden. Laut Weltklimarat lag die globale Durchschnittstemperatur von 2010 bis 2019 aufgrund der von Menschen verursachten Treibhausgase rund 1,1 Grad höher als von 1850 bis 1900. Bereits bei einer Erwärmung des Klimas um 1,5 Grad besteht laut des IPCC-Berichts für 14 Prozent aller Arten an Land ein sehr hohes Risiko auszusterben.
Der Sachstandsbericht macht deutlich, dass es nur noch einen begrenzten Zeitraum gibt, in dem erfolgreiches Handeln auf den Weg gebracht werden kann. Dazu, so die Klimaexperten, sei ein massiver Rückgang des Treibhausgasausstoßes nötig. Genau diese Auswirkung des menschlichen Handels auf unserer Umwelt ist das zentrale Thema der aktuellen Gasometer-Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“. Anhand mehr als 200 preisgekrönter Fotografien, Dokumentarfilmsequenzen und urzeitlichen Exponaten wird die Klimageschichte der Erde anschaulich nacherzählt und auch der aktuelle Stand der Klimaentwicklung skizziert.

250.000 Gäste! Die aktuelle Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ hat die Viertelmillion geknackt

Foto: Dirk Böttger, Gasometer Oberhausen
Der Gasometer Oberhausen kann sich freuen: Schon 250.000 Besucher/innen haben die im 100 Meter hohen Raum schwebende Erde, großformatige Fotografien, Hologramme und original Exponate aus den vergangenen 180 Millionen Jahren in der Schau „Das zerbrechliche Paradies“ in Oberhausen bestaunt.

„Unsere aktuelle Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ trifft den Nerv der Zeit und lockt bestimmt auch deshalb die Besucher/innen zahlreich in den Gasometer. Besonders gut angenommen werden dabei unsere multimedialen Angebote, wie etwa die 3D-Reise in den Nationalpark Tumucumaque in Brasilien oder die nahezu lebensechten Hologramme.“, freut sich Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH. „Ausgestattet mit modernster Technik bieten wir damit einen direkten und sehr spannenden Zugang zu klimarelevanten Informationen – nicht nur für Kinder.“

Seit dem 1. Oktober 2021 nimmt die höchste Ausstellungshalle Europas mit auf eine einmalige Reise durch die Geschichte unseres Planeten. Auf drei Etagen präsentiert „Das zerbrechliche Paradies“ in einem abwechslungsreichen Rundgang die unvergleichliche Schönheit, aber auch die Fragilität unserer Welt. Das Highlight ist dabei sicherlich die 20 Meter große Erdkugel, auf der sich in brillanter Schärfe vom Earth Observation Center des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt gesammelte Satellitendaten präsentieren.

Zusätzlich hat der Gasometer Oberhausen ein spannendes Begleitprogramm zusammengestellt: Im Mai und Juni etwa können sich Schulklassen auf Wald, Räuber, Hexen und Formwandler freuen, wenn der Schauspieler und Sprechkünstler Rainer Rudloff aus mitreißender Kinderliteratur vorträgt:

• 30. Mai: Lesung für Schulklassen aus „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren
• 13. Juni: Lesung für Schulklassen aus „Wildhexe“ von Lene Kaaberbøl
• 20. Juni: Lesung für Schulklassen aus „Woodwalkers“ von Katja Brandis

Rosenmontag geöffnet

Für alle Jecken und Karnevalsverweigerer: Auch zur fünften Jahreszeit vom 24. Februar bis zum 1. März ist die Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ für Besucher/innen geöffnet. Ausnahmsweise dann sogar an einem Montag – dem Rosenmontag!
Die Ausstellung ist ansonsten dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr - an Feiertagen und in den NRW-Ferien auch montags - geöffnet. Tickets können über den neuen Online-Shop bestellt oder direkt vor Ort an der Tageskasse erworben werden. Der Preis für ein Erwachsenenticktet beträgt 11 Euro, ermäßigt 8 Euro. Familien (2 Erwachsene und max. 5 Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren) zahlen 27 Euro.

Klimagespräch von Fridays for Future

Personen von links nach rechts: Prof. Dr. Niklas Höhne - NewClimate Institute Köln, Luisa Neubauer - Fridays for Future Deutschland, Peter Donatus - Journalist und Aktivist und Linda Kastrup -Fridays for Future Oberhausen
Erstmals hat Fridays for Future heute die Form eines Jahresauftaktgesprächs gewählt, um sich zur aktuellen Klimalage zu äußern. Thema der Veranstaltung mit Luisa Neubauer und Linda Kastrup von Fridays for Future, Klimaexperte Prof. Dr. Niklas Höhne sowie dem Journalisten und Aktivisten Peter Donatus: “Intervention: Zerstörung stoppen - Greenwashing offenlegen”.

Die Schwerpunkte lagen dabei auf den Sektoren Mobilität und Energie. Ganz konkret zeigt sich die Gefahr der fortschreitenden Entwaldung am Beispiel des Sterkrader Waldes in Oberhausen – vermehrte Verdrängung von Natur für den Ausbau von Autobahnen. Fridays for Future fragt daher: Geht so Verkehrswende, Volker Wissing? Aber auch die wichtigen Klimathemen Taxonomie und Greenwashing standen im Fokus der Gespräche. Das gesamte Jahresauftaktgespräch als Streaming-Video: https://www.youtube.com/watch?v=UVTTCyP6XDc

Der Gasometer Oberhausen wurde als Ort nicht zufällig gewählt: Die aktuelle Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im ehemaligen Scheibengasbehälter zeigt die Schönheit unseres Planeten – dokumentiert in eindringlichen Bildern aber auch die Folgen der Klimazerstörung, globale Zusammenhänge sowie die rasant fortschreitende ökologische Krise in Zeiten des Anthropozäns.

Die animierte Darstellung von schrumpfenden Eis-Polen, Schiffs- und Luftfahrtbewegungen sowie Lichtverschmutzung auf der im 100 Meter hohen Raum schwebenden Erdkugel führen eindrücklich vor Augen, womit sich die Bewohner dieser Erde jetzt zu befassen haben. Die an Aktualität kaum zu überbietende Ausstellung im Gasometer zeigt es klar und deutlich: wir müssen jetzt handeln.

Zu Luisa Neubauer:
Geboren 1996 in Hamburg, ist eine der Mitorganisatorinnen von Fridays for Future und in den Medien die prominenteste Vertreterin der deutschen Bewegung. 2018 lernte sie bei der UN-Klimakonferenz die schwedische Schülerin Greta Thunberg kennen und startete danach mit weiteren Aktivist*innen zusammen die Bewegung in Deutschland. Seitdem hat Luisa Neubauer diverse Staats-und Regierungschefs getroffen, an der Weltklimakonferenz in Madrid sowie in Glasgow und dem Weltwirtschaftsforum in Davos teilgenommen.

Zu Prof. Dr. Niklas Höhne:
Der anerkannte Wissenschaftler ist Experte für nationale und internationale Klimapolitik, einer der Gründer des NewClimate Institute sowie Professor an der Universität Wageningen. Am 7. Februar diesen Jahres ist sein “Corporate Climate Responsibility Monitor” erschienen, der die Netto-Null-Klimaversprechen von 25 der weltweit größten Unternehmen untersucht hat.

Valentinstag: Gemeinsam gut

Montage/Foto: Böttger/Pixabay

Valentinstag ist der Tag der Zweisamkeit – eine gute Gelegenheit, die Partner des Gasometers und die attraktiven Kombitickets einmal im Detail vorzustellen:

Kombiticket I: LVR-Industriemuseum Peter-Behrens-Bau und Gasometer Oberhausen

Die Sonderausstellung „Fotografie in der Weimarer Republik“ im Peter-Behrens-Bau wirft in rund 350 Fotografien einen Blick auf diese turbulente Zeit. Originalfotografien, ergänzt durch Bücher, Zeitschriften, Zeitungen und Postkarten, sind in der Ausstellung in zehn Themen-Räumen zu entdecken: Revolution und Republik, Tanz und Mode, Das Ringen um die Republik, Technik und Architektur, Glanz und Elend, Neue Sachlichkeit und Neues Sehen, Arbeiterfotografie und Fotografierte Arbeit, Bauhaus und Surrealismus Dada, Sport, Porträt.

Kombiticket II: Ludwiggalerie Schloss Oberhausen und Gasometer Oberhausen

Rauchende Schlote, Industriewüsten, streikende Arbeiterinnen und Arbeiter: Die charakteristischen Themen des Ruhrgebiets begegnen sich in der Fotografie, Malerei und Grafik von Rudolf Holtappel und Walter Kurowski. Seit 2017 befinden sich die beiden künstlerischen Nachlässe in der Sammlung der Ludwiggalerie und wurden retrospektiv bereits einzeln präsentiert. Nun stehen sich die beiden Chronisten des Ruhrgebietes erstmalig in einer gemeinsamen Ausstellung direkt gegenüber. In eigenen monografischen Räumen werden zusätzlich die zentralen Themenschwerpunkte der beiden Künstler gezeigt. Die gesamte künstlerische Breite Rudolf Holtappels wird durch die Motive der Warenhausfotografie, Theateraufnahmen und Industriekulissen präsentiert. Plakate, Karikaturen und Zeichnungen demonstrieren die Vielfalt im Schaffen von Walter Kurowski.

Kombiticket III: Visiodrom Wuppertal und Gasometer Oberhausen

Die aktuelle Ausstellung im Gaskessel Wuppertal fokussiert sich auf den Menschen. Dabei präsentiert „Humans“ eine faszinierende Reise zu Kulturen und Völkern, die seit Jahrhunderten nachhaltig im Einklang mit ihrer Umwelt leben. Diese indigenen Gruppen sind die Hüter der Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten, denn achtzig Prozent der noch existierenden Tier- und Pflanzenarten sind in den Lebensräumen der Indigenen beheimatet.
Fast bis auf das Dach des Gaskessels in 70 Metern Höhe führen Bilder den Besucherinnen die Vielschichtigkeit des Menschen vor Augen. Im Mittelpunkt der „Immersiven Show“ steht ein fast dreißigminütiger Film. Dieser basiert auf den Bildern dreier weitgereister Fotograf/innen: Der People- und Modefotografin Cintia Barroso Alexander, dem Dokumentar-Fotografen Peter Voss sowie dem Aktivisten und Fotografen Markus Mauthe. Aus deren Werken haben die Pariser Projektions-Spezialisten von Spectre Labs auf der über 40 Meter hohen 360°-Leinwand ein visuelles Erlebnis erschaffen.

Zu den Kombitickets

Lesungen unter der Erdkugel

Foto Thomas Machoczek

Viel Wald, Räuber, Hexen und Formwandler: An insgesamt drei Tagen im Mai und Juni können sich Schulklassen auf eine spannende Reise durch die Welt der Bücher sowie die Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ begeben. Der Schauspieler und Sprechkünstler Rainer Rudloff trägt dann aus Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“, „Wildhexe“ von Lene Kaaberbøl sowie „Woodwalkers“ von Katja Brandis vor – und das alles unter der im 100 Meter hohen Raum schwebenden Erdkugel

Drei Geschichten, die sich mit der Frage nach der eigenen Identität, aber auch mit Lebensräumen und Artenvielfalt beschäftigen. So wie die Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Oberhausener Gasometer, die durch großformatige Fotografien, lebensechte Hologramme, eine 3D-Reise in den Urwald und Exponate aus den vergangenen 180 Millionen Jahren die unvergleichliche Schönheit, aber auch die Fragilität unserer Welt aufzeigt.
In dieser einmaligen Kulisse – unter dem spektakulären Globus auf dessen Oberfläche sich eine beeindruckende Reise durch Milliarden von Erdenjahren präsentiert – trägt Rainer Rudloff mitreißende Kinderliteratur vor. Der ausgebildete Schauspieler und Verfechter des gesprochenen Wortes schlüpft dabei gekonnt in die unterschiedlichen Rollen und erweckt sie so zum Leben. Rudloff ist Sprecher und Moderator beim WDR, beim Hessischen und Bayerischen Rundfunk, arbeitet als Dozent, leitet Sprachkurse und produziert Hörbücher.
Direkt im Anschluss an die Lesungen besteht die Möglichkeit für die Schulklassen, sich die Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ in Form einer Rallye anzuschauen: Ausgerüstet mit Fragebögen für die Klassen 4-6 geht es auf eine abenteuerliche Rätselreise durch den Gasometer. Die Materialien stehen zum Online-Abruf auf der Website bereit, bitte Stifte mitbringen. Und weil Lehrer*innen auch nicht immer alles wissen, gibt es die dazugehörigen Antwortbögen beim Besuch an der Kasse.

Die drei Lesungstermine:

Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren, 30. Mai 2022:
Wie es der Buchtitel schon erahnen lässt: Ronjas Vater ist von Beruf Räuber. Sogar ein ganz besonderer, nämlich Räuberhauptmann Mattis. Gemeinsam mit ihm, ihrer Mutter und der gesamten Räuberbande lebt sie auf der Mattisburg im Mattiswald. Dort wohnt auch der Nachbarsräuber Borka mit seinem Sohn Birk Borkason. Die beiden Kinder freunden sich an und erkunden zusammen den Wald sowie seine Bewohner und dabei entdecken sie sogar eine Bärenhöhle.
Der Klassiker um Freundschaft, Frieden und Achtsamkeit im Umgang miteinander und mit der Natur stammt von der weltbekannten Autorin Astrid Lindgren. Der Schwedin verdanken Lesefreund*innen auch die Geschichten von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga oder Karlsson vom Dach.
Für 4. Klassen. Startzeiten: 8.30 und 11.30 Uhr

Wildhexe von Lene Kaaberbøl, 13. Juni 2022:
Clara ist zwölf Jahre, schüchtern und gilt in der Schule als Außenseiterin. Doch eines Tages merkt sie: ich kann mit Tieren sprechen! Schlagartig ändert sich ihr Leben, denn Clara erfährt, dass sie eine Wildhexe ist. Was das bedeutet erklärt ihr Tante Isa und nimmt Clara auch gleich in die Lehre. Natürlich gehört zum Hexenleben das Erlernen von Magie, aber auch der Schutz von Natur und Lebewesen.
Lene Kaaberbøl gehört zu den bekanntesten dänischen Kinderbuchautorinnen. Für die Wildhexe-Serie wurde sie mit dem wichtigsten und größten Kinderbuchpreis Dänemarks ausgezeichnet, dem Orla-Preis.
Für 5. Klassen. Startzeiten: 8.30 und 11.30 Uhr

Woodwalkers von Katja Brandis, 20. Juni 2022:
Berglöwe oder Mensch? Carag ist beides, denn er ist ein Gestaltenwandler. Aufgewachsen mit seiner Sippe in der Wildnis Nordamerikas, will er jetzt mal bei den Menschen leben. Doch dort lauern vielfältige Gefahren, die er als Berglöwe nicht kannte. Zum Glück findet der Woodwalker neue Freunde in einem Internat für Tierwandler: Brandon, der in Bisongestalt schon mal ein Auto auf die Hörner nimmt, und Holly, ein vorlautes, verfressenes und diebstahlsfreudiges Rothörnchen.
Die oft unter Pseudonymen schreibende deutsche Journalistin und Schriftstellerin Katja Brandis hat insgesamt mehr als 70 Bücher veröffentlicht. Besonders großen Erfolg hat sie mit ihrer mehrteiligen Buchreihe Woodwalkers.
Für 6. Klassen. Startzeiten: 8.30 und 11.30 Uhr

Die Bücher werden je Termin zwei Mal gelesen, jede Lesung dauert rund 45 Minuten. Die erste Lesung beginnt jeweils um 8.30 Uhr, die zweite Lesung um 11.30 Uhr. Direkt im Anschluss starten dann die Schülerrallyes.
Interessierte Klassen melden sich bitte per Mail bei Frau Simone Schwering unter ausstellung@gasometer.de

Das attraktive Paket (Lesung + Besuch der Ausstellung mit Rallye) kostet 4 Euro pro Schüler*in im Klassenverband. Zwei Begleitpersonen erhalten freien Eintritt.
Bei der Lesereihe handelt es sich um eine Kooperation der Gasometer Oberhausen GmbH mit dem Bildungsbüro der Stadt Oberhausen sowie der Stadtbibliothek Oberhausen.

Bilder des Jahres 2021

Komponisten gesucht

Das JugendJazzOrchester Nordrhein-Westfalen (JJO NRW) schreibt in Kooperation mit dem Gasometer Oberhausen erstmals einen Kompositionswettbewerb für junge Komponist/innen unter 30 Jahren aus. Die Bewerber/innen sollen sich mit dem Thema „Klimawandel und Umweltschutz“ auseinandersetzen und ihre Eindrücke und Erfahrungen in einer eigenen Komposition verarbeiten.

Das Leitungsteam des JJO NRW fungiert in dieser Ausschreibung als Jury und wählt drei Stücke aus, die die Gewinner während der Herbstarbeitsphase des JJO NRW vom 03. bis 07. Oktober 2022 in der Landesmusikakademie Heek vorstellen und mit der Band proben.

Als Gewinnprämie erwartet den oder die Erstplatzierte ein exklusiver Videodreh im Gasometer Oberhausen – direkt unter der gigantischen Erdkugel, dem Highlight der Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“. Die Komposition wird zudem durch das JJO NRW in den Hansahausstudios Bonn professionell eingespielt. Letzteres winkt auch dem oder der Zweitplatzierten. Zudem erhalten alle drei Gewinner ein Honorar und bestreiten gemeinsam ein Konzert in der Jazzschmiede Düsseldorf.

Bewerbungsschluss ist der 1. Juli 2022. Teilnahmebedingungen und Anforderungen unter:

http://www.jjonrw.de/kompositionswettbewerb-2022

Emschergenossenschaft illuminiert den Gasometer

Die Renaturierung der Emscher ist ein Jahrhundertprojekt, das nun kurz vor dem Abschluss steht. Darauf weist die Emschergenossenschaft mit ihrer großflächigen Projektion und Illumination des Gasometer Oberhausen hin.

Der Treppenturm und das Dach des Oberhausener Wahrzeichens werden zunächst in dunklem Blau angeleuchtet, während auf der Centro-Seite eine Projektion zu sehen ist. Nach dem 23. Dezember wird das Motiv farblich variiert. Aber nicht nur auf der Außenhülle des Gasometers wird deutlich, dass „Die neue Emscher kommt“. Auch im Inneren des Industriedenkmals ist die Renaturierung der Emscher ein Thema. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ wird der Wandel des Flusses von der „Köttelbecke“ zum artenreichen Biotop beschrieben.
Die Illumination des Gasometers ist noch bis zum 4. Januar von 16 bis 0 Uhr zu sehen.
Danach starten die Arbeiten an der neuen LED-Beleuchtung des Gasometers, die dann, ab dem Frühjahr, den Gasometer wieder im gewohnten Licht mit blauer Krone erstrahlen lässt.

Weitere Informationen zur Renaturierung der Emscher unter
www.eglv.de/emscher/

Ein Ticket, zwei Ausstellungen

Mit dem neuen Kombiticket kann neben der aktuellen Schau im Gasometer Oberhausen auch das Visiodrom in Wuppertal besucht werden.

„Das zerbrechliche Paradies“ im Oberhausener Gasometer

Großformatige Fotografien, der brasilianische Regenwald, Hologramme, original Exponate aus den vergangenen 180 Millionen Jahren und natürlich das absolute Highlight, die im 100 Meter hohen Luftraum schwebende Erdkugel erwarten die Besucher*innen in der aktuellen Schau in Oberhausen. Die höchste Ausstellungshalle Europas nimmt mit auf eine einmalige Reise durch die Geschichte unseres Heimatplaneten. Auf drei Etagen präsentiert „Das zerbrechliche Paradies“ die unvergleichliche Schönheit, aber auch die Fragilität unserer Welt.
In einem abwechslungsreichen Rundgang lassen sich unterschiedlichste Lebensformen von Blattschneiderameisen mit Superkräften bis zur Saiga-Antilope genauso entdecken wie Projekte zur Rettung unserer Umwelt. Zusätzlich beeindruckt „Das zerbrechliche Paradies“ mit modernster Technik: 3D-Brillen ermöglichen es, als knallbunter Pfeilgiftfrosch durch einen Nationalpark zu hüpfen, lebensechte Hologramme erklären klimatische Zusammenhänge und die monumentale Erdskulptur präsentiert vom Earth Observation Center des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt gesammelte Satellitendaten. Wie ein Astronaut auf einer Apollo-Mission können die Gäste dann auf die Erde schauen und Wolken, Strömungen oder Meerestiefen verfolgen.

„Humans“ im Wuppertaler Visiodrom

Die aktuelle Ausstellung im Gaskessel Wuppertal fokussiert sich auf den Menschen. Dabei präsentiert „Humans“ eine faszinierende Reise zu Kulturen und Völkern, die seit Jahrhunderten nachhaltig im Einklang mit ihrer Umwelt leben. Diese indigenen Gruppen sind die Hüter der Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten, denn achtzig Prozent der noch existierenden Tier- und Pflanzenarten sind in den Lebensräumen der Indigenen beheimatet.
Fast bis auf das Dach des Gaskessels in 70 Metern Höhe führen Bilder den Besucherinnen die Vielschichtigkeit des Menschen vor Augen. Im Mittelpunkt der „Immersive Show“ steht ein fast dreißigminütiger Film. Dieser basiert auf den Bildern dreier weitgereister Fotografinnen: Der People- und Modefotografin Cintia Barroso Alexander, dem Dokumentar-Fotografen Peter Voss sowie dem Aktivisten und Fotografen Markus Mauthe. Aus deren Werken haben die Pariser Projektions-Spezialisten von Spectre Labs nun für das Visiodrom ein visuelles Erlebnis erschaffen. Auf der über 40 Meter hohen 360°-Leinwand können die Zuschauer*innen in mitreißenden Sequenzen in das Leben von indigenen Gruppen eintauchen.
Die Ausstellung "Humans" läuft bis Ende Mai, gefolgt von einer Ausstellung zum Thema "Monet" ab Juni.

Kombiticket

Das Kombiticket gilt für beide Ausstellungen im Gasometer und Visiodrom bis zum 31.12.2022 und kostet nur 19,50 Euro. Innerhalb des Zeitraums von 01.12.2021 bis 30.12.2022 können Inhaber des Kombitickets ihren Besuch frei wählen.
Erhältlich ist das Kombiticket in Oberhausen an der Gasometer-Kasse sowie über den Online-Ticketshop. Auch in Wuppertal können Besucher*innen das Kombiticket an Kasse sowie über den Online-Ticketshop erhalten.

Weitere Infomationen: Der Online-Flyer zum Kombiticket als Download

Alle Jahre wieder - Geschenktipps und Öffnungszeiten über die Festtage

Weihnachten kommt doch jedes Jahr wieder überraschend daher. Und so auch die Frage: Was schenke ich? Ganz einfach: Tickets, Kataloge oder eine Führung durch die aktuelle Schau im Oberhausener Gasometer! „Das zerbrechliche Paradies“ zelebriert die Schönheit der Natur und dokumentiert ihre Verletzlichkeit. Als Highlight präsentiert sich die monumentale Erdskulptur, die im 100 Meter hohen Raum zu schweben scheint und einen atemraubenden Blick auf unsere Heimat ermöglicht. Unser Tipp: Verschenken Sie Eintrittskarten an Ihre Liebsten – bei der großen Auswahl ist für jeden etwas dabei. Für 27 € etwa geht es in trauter Gemeinsamkeit mit der Familienkarte für jeweils 2 Erwachsene und bis zu 5 Kinder (im Alter von 6 bis 17 Jahren) in den Gasometer. Nach den vielen schönen Weihnachtstreffen mal wieder Zeit für sich allein genießen? Dann passt ein Einzelticket für 11 € (ermäßigt 8 €) oder gleich eine Dauerkarte für die gesamte Laufzeit der Ausstellung für nur 25 €. Übrigens: Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt in „Das zerbrechliche Paradies“. Eine weitere begehrte Gabe unter dem Weihnachtsbaum ist sicherlich der informative und reich bebilderte Ausstellungskatalog für 19,95 €. Das hochwertige Buch ist in deutscher sowie englischer Sprache erhältlich und so beliebt, dass er gerade schon in der zweiten Auflage gedruckt wird. Für viel Freude bei den Beschenkten sorgt gewiss auch ein gemeinsamer Ausflug in den Oberhausener Gasometer inklusive einer der unterhaltsam geleiteten Rundgänge. So bieten die offenen Führungen an Sonn- und Feiertagen um 11 Uhr, 12 Uhr, 14.00 und 15 Uhr Uhr viele Zusatzinformationen und erläutern Zusammenhänge. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine individuelle Führung durch die Ausstellung zu buchen oder im eigenen Tempo mit dem Audioguide am Ohr die beeindruckenden Exponate zu erkunden. Alle Ticketvarianten können als Geschenke direkt an der Gasometer-Kasse sowie an den Touristeninformationen am Bahnhof und im Centro gekauft werden. Eine Auswahl ist ebenfalls über den Online-Ticketshop erhältlich. Hier geht es zum Online-Ticketshop

Da die offenen Führungen in ihrer Teilnehmerzahl begrenzt sind, empfiehlt sich eine Online-Buchung vorab. Hier geht es zur Online-Reservierung

Über die Feiertage sowie in den Schulferien gelten gesonderte Öffnungszeiten:
Vom 26.12.2021 bis zum 30.12.2021 sowie vom 2.1.2022 bis zum 7.1.2022 ist die Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
An den Weihnachtstagen am 24.12.2021 und am 25.12.2021 sowie an Silvester und Neujahr (31.12.2021 und 1.1.2022) bleibt der Oberhausener Gasometer geschlossen.
Infotelefon am Gasometer: 0208 21295 (täglich 10-18 Uhr).
Führungsanfragen Frau Simone Schwering: 0208 299 4602 (Mo. bis Fr. 10-14 Uhr) oder per Mail an ausstellung@gasometer.de

Das zerbrechliche Paradies - eine Ausstellung entsteht

Das zerbrechliche Paradies

Im Gasometer Oberhausen laufen die Vorbereitungen für die neue Ausstellung auf Hochtouren. „Das zerbrechliche Paradies“ nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde. Als Höhepunkt erwartet die Besucher eine gigantische Erdskulptur. Hochaufgelöste Projektionen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigen in beeindruckenden Bildern und Animationen die einmalige Schönheit unserer Erde. Die Besucher können so einen Blick auf ihren Heimatplaneten werfen, der sonst ausschließlich Astronauten vorbehalten ist.**

Bilder des Jahres 2020