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Aktuelles

Gasometer Oberhausen trauert um Prof. Peter Pachnicke

Mit seinem Namen verbinden sich die erfolgreichsten Ausstellungen der vergangenen Jahre im Gasometer Oberhausen. „Sternstunden“, Magische Orte“, „Wunder der Natur“ – sie alle sind maßgeblich von Peter Pachnicke als Kurator geschaffen und umgesetzt worden. Nach schwerer Krankheit ist der gebürtige Dresdner jetzt im Alter von 76 Jahren in seiner Wahlheimat Berlin verstorben.

„Wie er noch in einem seiner letzten Interviews sagte, wollte Professor Pachnicke stets die Reichtümer der Erde deutlich machen“, erinnert sich Oberhausens Oberbürgermeister Daniel Schranz. „Der Verstorbene wollte Dinge beschützen, die erhaltenswürdig sind.“ Dies komme auch bei seiner aktuellen Ausstellung „Der Berg ruft“ zum Ausdruck. Seine Ehrfurcht vor der Schöpfung sei stets deutlich geworden. Schranz weiter: „Der Gasometer und damit auch unsere Stadt stehen tief in seiner Schuld. Auch bereits als Kurator der LUDWIGGALERIE bleibt er in Erinnerung. Wir haben dem Verstorbenen viel zu verdanken.“

„Wir trauern um einen außergewöhnlichen Menschen, der mit seinen bildstarken Ausstellungen den Gasometer Oberhausen in den vergangenen elf Jahren unverkennbar geprägt hat“, erklärt Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH. „Peter Pachnicke hat es auf einzigartige Weise vermocht, Menschen mitzureißen. Er hat uns die Vielfalt und Schönheit der Welt vor Augen geführt und dabei fast spielerisch die Besucher des Gasometers auch für komplexe Themen begeistert. Sein Einfallsreichtum und sein unermüdlicher Einsatz werden uns fehlen. Wir verlieren einen ganz großen Kurator und einen sehr guten Freund.“

Ein Stein vom Gipfel des Matterhorns

Ab 16. März 2018 zeigt der Gasometer Oberhausen die große Ausstellung "Der Berg ruft". Highlights sind unter anderem eine gigantische, schwebende Nachbildung des berühmtesten Berges der Alpen, des Matterhorn, und - leihweise - ein Original-Stück von dessen Gipfel. Dort kommt auf ungewöhnliche Weise die afrikanische Kontinentalplatte zum Vorschein.
Hier der spektakuläre Landeanflug auf die rund viereinhalbtausend Meter hohe Spitze: