Planet Ozean
„Planet Ozean“ präsentiert die faszinierende Schönheit der Weltmeere und ihrer vielfältigen Lebensformen. Dafür führt die innovative Schau in kaum bekannte Tiefen dieses komplexen Ökosystems.
Foto: Blauhai, Tobias Friedrich
Foto: Großer Fetzenfisch und Australischer Seelöwe, Scott Portelli
Foto: „Net loss“, Audun Rikardsen
Foto: Spitzohren-Enope-Tintenfisch, Simone Matucci
Foto: Harlekin Oktopus, Barathieu Mayotte
360-Grad-Rundgang durch die Ausstellung
360-Grad-Rundgang durch Planet Ozean
Tour in neuem Fenster öffnen
Der 360-Grad-Rundgang durch die Ausstellung „Planet Ozean“ zeigt einen Überblick der vergangenen Gasometer-Ausstellung. Bei einer Auswahl von Exponaten und geht der Rundgang auch ins Detail.
Neben Bildern der Ausstellung beinhaltet der virtuelle Rundgang die Texttafeln zum Nachlesen der Informationen, Auszüge aus dem Audioguide, Videos der Gasometer-Wissens-Reihe „Mee(h)r mit Max“ sowie exklusive Interviews mit Gasometer-Gästen, die in den fast zwei Jahren Laufzeit der Ausstellung, spannende Vorträge gehalten haben. Darunter finden sich der Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke, die Unterwasser-Tierfilmerin Christina Karliczek Skoglund, Extremschwimmer und UN-Botschafter André Wiersig, Geo-Reporter und Wissenschaftsjournalist Lars Abromeit, Meeresbiologe und Moderator Uli Kunz sowie der Unterwasserarchäologe Florian Huber und der Abenteurer Arved Fuchs.
Hinzu kommen kurze Videos, die den Entstehungsprozess der Ausstellung dokumentieren, sowie ein Interview mit der verantwortlichen Kuratorin von „Planet Ozean“ und Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH Jeanette Schmitz.
Eine erweiterte Fassung des Rundgangs mit Beschreibungen zu allen Ausstellungsbildern und Exponaten ist bereits in Arbeit.
Tipps und Tricks zum 360-Grad-Rundgang
Bewegen
Mit gedrückter linker Maustaste und der Maus können Sie sich um die eigene Achse drehen und den Blick durch den Raum schweifen lassen. Mit dem Mausrad können Sie näher heran zoomen.
Ein Klick mit der linken Maustaste auf den Navigationspunkt (Pfeilsymbol) bringt Sie sozusagen einen Schritt weiter. Halten Sie nach dem nächsten Navigationspunkt Ausschau. Nicht immer liegen diese auf einer geraden Linie, es geht manchmal im Zickzack durch die Ausstellung. Hin und wieder müssen Sie dieselbe Strecke hin- und zurückgehen.
Über die Schaltfläche am rechten Bildschirmrand öffnet sich ein Menü und Sie können von einem Ausstellungskapitel zum nächsten oder auch von einer Ebene in die andere springen.
Information
Mit einem Klick der linken Maustaste auf ein „Lautsprechersymbol“ werden Audiodateien wie z.B. der Audioguide zur Ausstellung abgespielt. Es werden eine Stopptaste und eine Playtaste eingeblendet mit den sich die Audiodatei starten und stoppen lässt.
Mit einem Klick auf die „Filmkamera“ werden Video aufgerufen. Um die Videowiedergabe vorzeitig zu beenden, klicken Sie einfach neben das eigentliche Wiedergabefenster in den Ausstellungsbereich.
Ein Klick auf die „Buchseiten“ öffnet ein Fenster mit Textinformationen. Je nach Länge des Textfensters ragt dieses schon mal auf dem sichtbaren Bereich raus. Blicken sich mit gedrückter linker Maustaste nach oben oder unten, um den Text vollständig lesen zu können.
Ein Klick auf den „Fotoapparat“ öffnet eine Detailansicht des Objektes.
Manchmal liegen die Infopunkte sehr nahe beieinander. Zoomen Sie z.B. mit dem Mausrad ein Stück näher heran, um die Punkte voneinander zu trenn und anklicken zu können.
Viel Spaß beim Entdecken und Erforschen von "Planet Ozean".
Von den Küsten bis in die Tiefsee
In verschiedenen Ausstellungskapiteln zeigt der Gasometer anhand von teilweise noch nie gesehenen großformatigen Fotografien und Filmen die Ozeane unseres Planeten. Da tanzt dann ein Harlekin-Oktopus munter durch die Lagune von Mayotte, gibt es direkten Blickkontakt mit einem Blauhai oder beobachtet ein niedlicher Seelöwe den kunstvoll getarnten Fetzenfisch. Die Folgen der menschlichen Nutzung der Weltmeere als Energielieferant, Transportstrecke oder Nahrungsquelle dokumentiert dagegen das Bild „Net loss“ von Audun Rikardsen: Ein geplatztes Netz verliert seinen Fang und überschwemmt das Wasser mit toten Fischen.
Folgerichtig beschäftigt sich „Planet Ozean“ auch mit den wichtigen Bereichen Meeresschutz und -forschung. Hierfür steht der neuen Schau mit dem Deutschen Meeresmuseum ein versierter Partner zur Seite, dessen wissenschaftliche Expertisen das inhaltliche Fundament bilden. Dank modernster Technologien ist es heute möglich, die steten Veränderungen unserer Ozeane detailliert zu erfassen. Diese Datenmengen vermittelt der Gasometer Oberhausen mit dem „Ocean Twin“: Beim vom Environmental Systems Research Institute (kurz Esri) entwickelten Zwilling der Weltmeere handelt es sich um einen interaktiven Globus, der als geografisches Informationsnetzwerk aktuellste Erkenntnisse visualisiert.
Eintauchen in Unterwasserwelten
Im eigens für die neue Ausstellung entwickelten Raumobjekt „Klang der Tiefe“, in der Mitte des Erdgeschosses platziert, tauchen die Besucher*innen in einzigartige Klangwelten ein. Hier ploppt, knistert, kracht und klopft es, wenn tausende kleinster Krustentiere, lebendige Korallenriffe oder ein Schwarm Kabeljaue belauscht werden können. Die sinnliche Geräuschreise durch die Meere beginnt an der Nordsee und wird vom Spezialisten für Naturklangaufnahmen Chris Watson, gemeinsam mit Soundartist Tony Myatt und der Lichtkünstlerin Theresa Baumgartner, inszeniert.
Dramaturgischer Höhepunkt der neuen Schau „Planet Ozean“ ist die immersive Inszenierung „Die Welle“ von Ars Electronica Solutions. Installiert im Luftraum des Gasometers, dient die 40 Meter hohe und 18 Meter breite Leinwand in L-Form als Projektionsfläche für eine fotorealistisch animierte Meereswelt. Ganz ohne Taucheranzug und Atemmaske können die Besucher/innen hier auf Augenhöhe mit Walen, Fischen oder auch Quallen den Ozean ergründen.
„Planet Ozean“ ist bis zum 30. November 2025 im Gasometer Oberhausen zu sehen. Tickets für die kommende Ausstellung sind an der Tageskasse oder über den Online-Ticket-Shop erhältlich.
Hier geht es zum Online-Ticket-Shop.
Download des Ausstellungsflyers "Planet Ozean" mit weiteren Informationen
Weitere Informationen zu den Highlights der Ausstellung

Chris Watson und der Klang der Ozeane
Chris Watson hört gerade dort genau hin, wo andere eher weghören. Wie klingt die Wüste oder ist es unter Wasser wirklich still? Das sind die Fragen die den Musiker und Klangforscher interessieren. Und, um die Antwort auf die zweite Frage direkt vorweg zu nehmen: Nein – unter Wasser ist es keinesfalls still. Singende Weddellrobben, jagende Orcas oder knackende Korallenriffe – alles das lässt sich im Akustikraum der aktuellen Gasometer-Ausstellung „Planet Ozean“ auf einer imposanten Klangreise durch die Weltmeere erleben. Aufgenommen hat diese Klangwelten Chris Watson, der dafür echte Pionierarbeit leisten musste.







