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Gerüstabbau am Gasometer verzögert Ausstellungseröffnung

Aufmerksame Gasometer-Fans werden es schon bemerkt haben: Der Abbau des Gerüsts an Oberhausens Wahrzeichen geht nur langsam voran. Der Gerüstbauer hat dem Gasometer-Management nun mitgeteilt, dass die Abbau-Arbeiten deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen werden, als die Firma ursprünglich eingeplant hatte.
Der Grund sind Reinigungsarbeiten: Staub, der beim Entfernen des alten Anstrichs entstanden ist und sich teilweise in den Gerüstteilen abgelagert hat, muss aus Arbeitsschutzgründen vor Ort entfernt werden. Diese Arbeiten dauern nun länger, als das Unternehmen zunächst eingeplant hatte.
Deshalb kann der Eröffnungstermin der neuen Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ leider nicht gehalten werden. Gasometer-Chefin Jeanette Schmitz bedauert die Verzögerung – und zeigt sich pragmatisch: „Im Moment können wir noch keinen neuen Eröffnungstermin festlegen, erst müssen die Arbeiten ordentlich beendet werden. Dann stehen wir bereit, die Tore für die neue Ausstellung zu eröffnen.“

„Das zerbrechliche Paradies“ - im Gasometer Oberhausen

Die erste Ausstellung nach der umfangreichen Sanierung des Gasometers zeigt die Schönheit der Natur und den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt. „Das zerbrechliche Paradies“ nimmt die Besucher mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde und zeigt in beeindruckenden, preisgekrönten Fotografien und Videos, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns verändert.

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Eine runde Sache – riesige Erdkugel schwebt im Gasometer

Im Gasometer Oberhausen laufen die Vorbereitungen für die neue Ausstellung auf Hochtouren. „Das zerbrechliche Paradies“ nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde. Als Höhepunkt erwartet die Besucher eine gigantische Erdskulptur. Hochaufgelöste Projektionen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigen in beeindruckenden Bildern und Animationen die einmalige Schönheit unserer Erde. Die Besucher können so einen Blick auf ihren Heimatplaneten werfen, der sonst ausschließlich Astronauten vorbehalten ist.

Weiße Kugel im Luftraum des Gasometers

Die Erdskulptur im Gasometer misst 20 Meter im Durchmesser. Anfang dieser Woche wurde die Gasometer-Erde im 100 Meter hohen Luftraum über der Manege montiert. Klingt leicht, ist es aber nicht, denn die Kugel wiegt rund 400 Kilogramm.
Um die Erdskulptur in ihre charakteristische Form zu bringen, wurde mit einer Kombination aus Luftdruck und 44 innen liegenden Halteleinen gearbeitet. Automatisch wird laufend der Luftdruck „in der Erde“ überwacht und reguliert. So ist gewährleitet, dass sich das Volumen der Kugel nicht verändert und die projizierten Bilder immer eine optimale Brillanz und Schärfe bieten. Dreizehn Projektoren sorgen für eine bestechende Bildqualität.

Bilder der Erde

Von der Entstehung der Kontinente über spektakuläre weltweite Wetterphänomene bis hin zu den Besonderheiten verschiedener Klimazonen – der Blick auf die Erdkugel zeigt in beeindruckenden Bildern globale Zusammenhänge auf.

„Wir können es gar nicht erwarten, bis die Erdskulptur mit ersten Projektionen und Satellitenbildern des DLR zum Leben erweckt wird“, erklärt Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH voller Vorfreude. Nils Sparwasser, Projektleiter beim DLR, ergänzt: „Dieses Mal präsentieren wir nicht nur diese riesige faszinierende Erdskulptur, sondern wir zeigen auch wissenschaftliche Daten auf 20 kleineren Globen unter der Manege, die uns einen Einblick in die Möglichkeiten der Erdbeobachtung geben. Die Erdbeobachtung ist das einzige Werkzeug, das es uns erlaubt, globale Zusammenhänge zu erkennen, zu analysieren, zu verstehen und entsprechend zu handeln.“

Bevor aber Besucher in den Genuss der hochauflösenden Bilder auf der Gasometer-Erde kommen, werden noch ein paar Wochen vergehen. Die neue Ausstellung soll demnächst eröffnet werden.

Per Gutschein ins Paradies

Bereits jetzt erhältlich: Geschenkgutscheine für die neue Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“, die demnächst im #Gasometer #Oberhausen zu sehen sein wird.

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Gasometer-Baustellentagebuch

Aktuell ist der Gasometer für den Publikumsverkehr geschlossen. Das bedeutet aber nicht, dass vor Ort nichts passiert. Das Gasometer-Baustellentagebuch gibt den aktuellen Stand der Sanierungsmaßnahmen wieder und zeigt die kleinen und großen Schritte auf dem Weg zur Wiedereröffnung.

Hier geht es zum Baustellentagebuch

25 Jahre Ausstellungshalle, 16 außergewöhnliche Ausstellungen – ein dreiminütiger Rückblick

Der Gasometer Oberhausen blickt auf 25 bewegte Jahre als Europas höchste Ausstellungshalle mit 16 Ausstellungen und über acht Millionen Besuchern zurück. Bereits mit der Eröffnung der ersten Ausstellung „Feuer und Flamme“ am 22. Juli 1994 machte sich der gigantische Gasspeicher als „Kathedrale der Industriekultur“ einen Namen. Von dem einmaligen Raumerlebnis ließen sich viele international renommierte Künstler inspirieren, darunter auch Christo, der den Gasometer gleich zweimal für seine Installationen „The Wall“ (1999) und „Big Air Package“ (2013) nutzte. Als echte Zuschauermagnete entwickelten sich die Ausstellungen „Sternstunden“ (2009/10), „Wunder der Natur“ (2016/17) und „Der Berg ruft“ (2018/19). Einen vollständigen Überblick über alle 16 Ausstellungen der vergangenen 25 Jahre gibt das folgende Video.

Gasometer und GEO

GEO – Deutschlands führendes Reportagemagazin widmet sich in der Sonderausgabe GEO extra 01/2021 dem Thema Nachhaltigkeit. „Wie können wir nachhaltiger leben und unsere Welt bewahren?“, lautet die zentrale Fragestellung des Themenheftes. Eine Frage, die auch die kommenden Gasometer-Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ aufgreift. Auf elf Seiten bilden die Fotos der Ausstellung einen Einstieg in das GEO-Themenheft, das zudem über die Mobilität und Landwirtschaft von morgen berichtet, den Artenschutz thematisiert und die Bedeutung des Waldes für das Klima hervorhebt.

Aufgrund der Kooperation zwischen GEO und Gasometer können Sie unter dem folgenden Link das Themenheft versandkostenfrei bestellen und einen ersten exklusiven Blick auf Bilder der kommenden Ausstellung werfen.

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