Der Mensch als Banane, ein runder Geburtstag und Walkacke
Die GEO-Chefredaktion Katharina Schmitz und Jürgen Schaefer begrüßten im voll besetzten Gasometer.
GEO-Chefredakteurin Katharina Schmitz (rechts) im Gespräch mit Wanda von Bremen und Nora Schwarz (mitte).
Dirk Steffens
Dirk Steffens
Dirk Steffens zeigte sich optimistisch.
Dirk Steffens
Dirk Steffens
Die GEO-Chefredaktion Katharina Schmitz (rechts) und Jürgen Schaefer mit Gasometer Geschäftsführerin Jeanette Schmitz (mitte)
GEO feierte sein 50-jähriges Bestehen im Gasometer Oberhausen
Die erste Ausgabe des beliebten Wissensmagazin erschien im Oktober 1976, was folgte sind mittlerweile fünf Jahrzehnte spannender Reportagen aus der ganzen Welt, spektakuläre Fotoaufnahmen, das Kindermagazin Geolino sowie eine schon seit 10 Jahren bestehende Partnerschaft mit dem Gasometer. Zum großen Jubiläum am 24. September lud GEO daher in die Oberhausener Industriekathedrale ein.
Direkt unter der Lichtkunstinstallation „Der Baum“ begrüßte Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH und Kuratorin der Ausstellung "Mythos Wald", die gut 450 Gäste. Darauf folgte eine kleine Einführung in den Abend durch die GEO-Chefredaktion und Naturjournalist Dirk Steffens berichtete von seinen Reisen und Erlebnissen, etwa bei den Dreharbeiten für das Doku-Format "Die große GEO-Story". In seinen munteren Erzählungen ging es dann um die rund fünfzigprozentige genetische Übereinstimmung zwischen Mensch und Banane oder der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass sich 80% der Männer für schlauer halten als sie sind. Aber es ging auch um die Wichtigkeit von Walen für unser Überleben, enthält deren Kot doch Nährstoffe wie Eisen und Stickstoff die das Wachstum von Phytoplankton fördern. Dieses wiederrum nimmt gigantische Mengen CO₂ aus der Atmosphäre auf und produziert so Sauerstoff. Deshalb: ein Hoch auf kackende Wale!
Zuvor hatte bereits GEO-Chefredakteurin Katharina Schmitz zusammen mit Wanda von Bremen und Nora Schwarz für ein spannendes Gespräch auf der Bühne platzgenommen. Die beiden Fotografinnen präsentierten eine Auswahl ihrer Bilder und berichteten von Projekten über unterseeische Kelpwälder in Patagonien und die borealen Nadelwälder im Norden Skandinaviens. Tipps der Profis: Offen sein für Neues, die jeweilige Sprache lernen und viele Akkus für die Kamera dabeihaben.
Übrigens: Dirk Steffens spricht auch unseren Audioguide zu „Mythos Wald“. Einfach zur Garderobe links vom Eingang gehen, den Audioguide für nur 3,50 Euro ausleihen und gemeinsam mit Dirk Steffens durch die Ausstellung spazieren.













